Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote

Sehenswertes auf der Kanarischen Insel Lanzarote

Die nordöstlichste der Kanarischen Inseln, welche als eine der 17 autonomen Regionen des Königreichs Spanien aufgeführt sind, ist Lanzarote. Die Entfernung zwischen der Insel und dem marokkanischen Festland beträgt nur ca. 140 km. Touristen fühlen sich auf Lanzarote ungemein wohl. Schließlich ist die Zahl der aufregenden Sehenswürdigkeiten nicht gerade klein. Schöne Bilder als Erinnerung an einem traumhaften Urlaub sind bei einem Aufenthalt auf Lanzarote eine Garantie.

Eine der Hauptattraktionen der Insel befindet sich in der Nähe des früheren Fischerdorfes El Golfo. Der Krater des Vulkans Montaña de Golfo ist zu einem Teil im Meer versunken. In diesem Krater ist im Laufe der Jahre eine Lagune entstanden, welche aufgrund der einzelligen Algen in einer auffällig grünen Farbe erstrahlt. Seit 1974 zählt der Nationalpark Timanfaya offiziell zu den Nationalparks von Spanien.

Ungefähr drei Viertel der Insel sind mit Lava-Gestein bedeckt, was man vor allem in diesem Park eindrucksvoll zu sehen bekommt. Kinder und Erwachsenen reiten auf Dromedaren durch die Gegend und erfreuen sich an der faszinierenden Aussicht, die ihnen dabei geboten wird.

In der Gemeinde Yaiza im Südwesten Lanzarotes befinden sich die Salinas de Janubio. Dabei handelt es sich um die größte Salzgewinnungsanlage auf den Kanaren. 1987 wurde ihnen die Bezeichnung „Naturlandschaft von nationalem Interesse“ verliehen. Im nördlichen Teil der Insel gehören die Jameos del Agua zu den absoluten Highlights auf Lanzarote. Darunter versteht man den Bestandteil einer Lavaröhre, der in den 60-Jahren von dem Künstler César Manrique zu der Sehenswürdigkeit gemacht wurde, welche er bis zum heutigen Tage ist. Aufgrund der geringen Entfernung lässt sich eine Besichtigung der Jameos del Agua sehr gut mit einem Rundgang in der Cueva de los Verdes verbinden. In diesem Lavatunnel gibt es u. a. einen Konzertsaal, der auf 300 Besucher ausgerichtet ist. Konzerte finden dort jedoch nur selten statt, weil es weder sanitäre Einrichtungen noch Möglichkeiten der Verpflegung gibt.